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Georges Seurat, „Ein Sonntagnachmittag auf der Insel La Grande Jatte“, 1884–1886, Öl auf Leinwand, 207,5 × 308,1 cm, Art Institute of Chicago. Das 1886 in der letzten Impressionisten-Ausstellung präsentierte Gemälde verbindet moderne Freizeitkultur mit einer streng geplanten Farbmalerei und gilt als Schlüsselwerk des Neoimpressionismus.
Die 1880er-Jahre bilden eine Scharnierzeit der modernen Kunst. Zu Beginn des Jahrzehnts veranstalten die Impressionisten noch gemeinsame Ausstellungen. Doch persönliche Gegensätze, wirtschaftliche Interessen und unterschiedliche künstlerische Ziele treiben die Gruppe zunehmend auseinander. Mit der achten Ausstellung von 1886 endet schließlich ihre gemeinsame Geschichte.
An die Stelle eines geschlossenen Stils treten sehr verschiedene Wege. Georges Seurat entwickelt eine systematische Farbmalerei, Vincent van Gogh steigert Farbe und Pinselstrich zum Ausdruck innerer Empfindungen, während Paul Gauguin und die Nabis das Bild als eigenständige Fläche aus Linien und Farben verstehen. Der Begriff „Postimpressionismus“, unter dem diese unterschiedlichen Ansätze heute häufig zusammengefasst werden, entsteht erst 1910 und bezeichnet keine einheitliche Künstlergruppe. Musée d’Orsay, Tate.
Zugleich verändert sich die sichtbare Welt. Elektrisches Licht erhellt Straßen und Ausstellungen, die Fotografie hält immer kürzere Augenblicke fest, das Grammofon macht Klänge wiederholbar und der Eiffelturm verwandelt moderne Ingenieurskunst in ein weithin sichtbares Wahrzeichen. Technik beeinflusst damit nicht nur den Alltag, sondern auch die Wahrnehmung, die Themen und die Verbreitung von Kunst. Siemens, Smithsonian Institution, Bureau International des Expositions.
Der Impressionismus erreicht seine Grenzen
1881 – Elektrizität und Degas’ ungewöhnliche Tänzerin
Elektrizität wird zum öffentlich bestaunten Versprechen einer neuen Zeit. In Paris zeigt die erste Internationale Elektrizitätsausstellung Generatoren, Beleuchtungsanlagen und weitere technische Anwendungen. Im Berliner Vorort Groß-Lichterfelde nimmt Siemens eine elektrische Bahn in Betrieb, die als erste elektrische Straßenbahn der Welt gilt. Das künstliche Licht beginnt, das Erscheinungsbild der modernen Stadt zu verändern. Siemens.
Bei der sechsten Impressionisten-Ausstellung sorgt Edgar Degas mit seiner „Kleinen vierzehnjährigen Tänzerin“ für Aufsehen. Die lebensgroße Figur besteht aus Wachs und trägt ein echtes Oberteil, Strümpfe, Schuhe, einen Tüllrock und eine Perücke aus Pferdehaar. Diese Verbindung aus Skulptur, Alltagsmaterialien und schonungslosem Realismus verstört zahlreiche Zeitgenossen. Degas stellt damit die traditionellen Vorstellungen davon infrage, wie eine Skulptur auszusehen hat und welche Menschen als darstellungswürdig gelten. The Metropolitan Museum of Art.
Im selben Jahr werden Fernand Léger und Pablo Picasso geboren. Beide werden im 20. Jahrhundert auf sehr unterschiedliche Weise an der Auflösung des traditionellen Bildraums mitwirken.
1882 – Die siebte Ausstellung und eine Gruppe im Wandel
Vom 1. bis 31. März findet in Paris die siebte Impressionisten-Ausstellung statt. Nur noch neun Künstlerinnen und Künstler nehmen teil. Claude Monet, Auguste Renoir und Alfred Sisley sind wieder vertreten, während Edgar Degas und Mary Cassatt der Ausstellung fernbleiben. Die Schau beweist, dass der Impressionismus inzwischen öffentliche Aufmerksamkeit besitzt – zugleich wird sichtbar, wie brüchig die Gemeinschaft geworden ist. National Gallery of Art, Musée d’Orsay.
Am 24. März gibt Robert Koch in Berlin die Entdeckung des Erregers der Tuberkulose bekannt. Wenige Wochen später, am 22. Mai, wird der rund 15 Kilometer lange Gotthard-Eisenbahntunnel offiziell eröffnet. Wissenschaft, Verkehr und Kommunikation lassen Europa enger zusammenrücken. Am 13. Mai wird außerdem Georges Braque geboren, der später gemeinsam mit Picasso den Kubismus entwickeln wird. Robert Koch-Institut, Alptransit-Portal.
1883 – Manets Tod, Monet in Giverny und Böcklins Toteninsel
Am 30. April stirbt Édouard Manet. Obwohl er an keiner der Impressionisten-Ausstellungen teilgenommen hatte, war seine kompromisslose Darstellung des modernen Lebens für die jüngeren Künstler wegweisend. Der Kunsthändler Paul Durand-Ruel richtet im selben Jahr eine umfangreiche Einzelausstellung für Auguste Renoir aus. Solche Präsentationen in privaten Galerien werden immer wichtiger und bieten erfolgreichen Künstlern eine Alternative zu den zunehmend schwierigen Gruppenausstellungen. The Metropolitan Museum of Art, National Gallery of Art.
Claude Monet zieht 1883 nach Giverny. Haus und Garten werden zum Mittelpunkt seines weiteren Lebens und später zum Ausgangspunkt seiner Heuschober-, Pappel- und Seerosenserien. Monet beginnt damit, nicht mehr ständig neue Motive zu suchen, sondern Veränderungen von Licht, Wetter und Jahreszeit an denselben Gegenständen zu untersuchen. Musée de l’Orangerie.
Arnold Böcklin malt für den Berliner Kunsthändler Fritz Gurlitt die dritte Fassung der „Toteninsel“. Das rätselhafte Motiv einer Felseninsel mit Zypressen, weißer Gestalt und anlandendem Boot wird durch Reproduktionen zu einem der bekanntesten Bilder des späten 19. Jahrhunderts. Außerdem werden Gino Severini, Theo van Doesburg und Erich Heckel geboren – drei Künstler, die später Futurismus, De Stijl und Expressionismus mitprägen. Staatliche Museen zu Berlin.
Neue Vereinigungen und neue Bildsprachen
1884 – Kunst ohne Jury und ohne Preise
Anfang 1884 zeigt die École des Beaux-Arts eine große Gedächtnisausstellung für Manet. Insgesamt sind 179 Gemälde, Pastelle, Zeichnungen und Druckgrafiken zu sehen. Dass ausgerechnet die staatliche Kunstschule einen Künstler würdigt, dessen Werke von den Salonjurys wiederholt abgelehnt oder verspottet worden waren, verdeutlicht seinen inzwischen veränderten Rang. The Metropolitan Museum of Art.
Im selben Jahr entsteht die Société des Artistes Indépendants. Ihr Grundsatz lautet: keine Zulassungsjury und keine Preise. Zu ihren frühen Mitgliedern gehören Georges Seurat, Paul Signac und Odilon Redon. Die Künstler schaffen sich damit eine dauerhafte Möglichkeit, neue Werke unabhängig vom offiziellen Salon zu präsentieren.
Seurats monumentale „Badende bei Asnières“ war zuvor vom Salon abgelehnt worden und wird nun bei den unabhängigen Künstlern gezeigt. Das Bild stellt Arbeiter und junge Männer am Seineufer dar. Obwohl Seurat Motive der modernen Freizeitkultur aufgreift, unterscheidet sich sein sorgfältig geplantes, beinahe erstarrtes Figurenbild deutlich von der spontanen Erscheinung impressionistischer Gemälde. National Gallery, Musée d’Orsay.
Am 15. November beginnt außerdem die Berliner Kongo-Konferenz. Vertreter europäischer Staaten, der USA und des Osmanischen Reiches beraten ohne afrikanische Beteiligung über Regeln zur kolonialen Inbesitznahme Afrikas. Der europäische Kolonialismus beeinflusst in den folgenden Jahrzehnten auch Weltausstellungen, Museen, Sammlungen und die westliche Wahrnehmung außereuropäischer Kulturen. Deutsches Historisches Museum.
1885 – Van Goghs Kartoffelesser und die Fotografie des Unsichtbaren
In Nuenen vollendet Vincent van Gogh „Die Kartoffelesser“. Fünf Menschen sitzen in einem dunklen Raum um einen Tisch und teilen eine einfache Mahlzeit. Die erdigen Farben und groben Gesichter sind bewusst gewählt: Van Gogh möchte das entbehrungsreiche Leben der Landarbeiter nicht verschönern. Das Gemälde ist seine erste große, figurenreiche Komposition und ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu seinem eigenen Stil. Van Gogh Museum.
Am 6. Juli behandelt Louis Pasteur den neunjährigen Joseph Meister nach Hundebissen mit einer neu entwickelten Tollwutimpfung. Es ist die erste erfolgreiche Anwendung des Verfahrens an einem Menschen. Institut Pasteur.
Der Amerikaner Wilson Bentley verbindet Kamera und Mikroskop und fertigt die erste erfolgreiche Mikrofotografie eines Schneekristalls an. Seine Aufnahmen machen Formen sichtbar, die wegen ihrer Winzigkeit und Vergänglichkeit zuvor kaum untersucht werden konnten. Die Fotografie dient damit nicht mehr nur der Wiedergabe der sichtbaren Welt: Sie erweitert das menschliche Sehen. Smithsonian Institution Archives.
1886 – Seurat verändert die letzte Impressionisten-Ausstellung
Vom 15. Mai bis zum 15. Juni findet die achte und letzte Impressionisten-Ausstellung statt. Georges Seurat zeigt dort sein monumentales Gemälde „Ein Sonntagnachmittag auf der Insel La Grande Jatte“. Seine reglos wirkenden Figuren, die strenge Komposition und die aus getrennten Farbstichen aufgebaute Oberfläche erscheinen wie eine bewusste Herausforderung an die älteren Impressionisten.
Seurat und Paul Signac trennen Farben auf der Leinwand, damit sie sich erst im Auge des Publikums mischen. Der Begriff „Divisionismus“ bezeichnet dieses Prinzip der Farbzerlegung, während „Pointillismus“ vor allem die punkt- oder tupfenartige Malweise beschreibt. Der Kritiker Félix Fénéon nennt die neue Richtung noch 1886 „Neoimpressionismus“. Art Institute of Chicago, The Metropolitan Museum of Art.
Im Februar zieht Van Gogh zu seinem Bruder Theo nach Paris. Dort begegnet er der hellen Palette der Impressionisten sowie den Farbexperimenten Seurats und Signacs. Seine zuvor dunkle Malerei wird deutlich leuchtender; kurze Striche und kräftige Farbkontraste ersetzen zunehmend die erdigen Töne seiner niederländischen Jahre. Van Gogh Museum.
1887 – Klang auf Scheibe und eine neue Künstlergeneration
Emil Berliner meldet sein Grammofon zum Patent an. Anders als Edisons Phonograph arbeitet es mit einer flachen Scheibe, die sich leichter vervielfältigen lässt als eine Walze. Töne werden damit speicherbar, wiederholbar und schließlich zu einem massenhaft verbreiteten Produkt – eine Entwicklung, die der mechanischen Vervielfältigung von Bildern und Fotografien vergleichbar ist. Smithsonian Institution.
Van Gogh malt gemeinsam mit Paul Signac an der Seine und erprobt leuchtende, häufig ungemischte Farben. Seine zahlreichen Pariser Selbstporträts dienen ihm als preiswerte Experimentierfelder: An seinem eigenen Gesicht untersucht er neue Farbkontraste und verschiedene Arten des Pinselstrichs. Van Gogh Museum.
Bemerkenswert ist zudem die Zahl später einflussreicher Künstler, die 1887 geboren werden: Hans Arp, Marcel Duchamp, Juan Gris, Kurt Schwitters und Marc Chagall. Ihre Werke werden später vom Kubismus über Dada bis zur abstrakten Kunst reichen.
Farbe, Symbol und moderne Massenkultur
1888 – Van Gogh in Arles und die Entstehung der Nabis
Im Februar reist Van Gogh nach Arles. Das intensive Licht Südfrankreichs führt ihn zu Bildern von ungewöhnlicher Farbigkeit: Es entstehen unter anderem die blühenden Obstgärten, die Sonnenblumen, das Schlafzimmer, das „Nachtcafé“ und die „Sternennacht über der Rhône“. Im Oktober kommt Paul Gauguin nach Arles, doch das erhoffte gemeinsame „Atelier des Südens“ scheitert nach wenigen Wochen.
Am 23. Dezember erleidet Van Gogh eine schwere psychische Krise und verletzt sich am linken Ohr. Zunächst wird er in Arles behandelt; im Mai 1889 lässt er sich freiwillig in die Heilanstalt von Saint-Rémy aufnehmen. Van Gogh Museum, Van Gogh Museum.
Im Oktober 1888 malt Paul Sérusier in Pont-Aven unter Gauguins Anleitung eine kleine Landschaft, die später „Der Talisman“ genannt wird. Statt natürliche Farben nachzuahmen, verwendet er reine, kräftige Farbfelder und stark vereinfachte Formen. Das Bild wird zu einem wichtigen Impuls für die Künstlergruppe der Nabis. Zu ihr gehören unter anderem Pierre Bonnard, Édouard Vuillard und Maurice Denis. Sie interessieren sich nicht nur für Gemälde, sondern auch für Plakate, Illustrationen, Textilien, Möbel und Raumgestaltung. Musée d’Orsay.
Mit der ersten Kodak-Kamera wird das Fotografieren zugleich erheblich einfacher. Die Kamera ist bereits mit einem Rollfilm für zahlreiche Aufnahmen bestückt und wird zur Entwicklung an den Hersteller zurückgeschickt. Dadurch können nun auch Menschen ohne technische Fachkenntnisse ihren Alltag fotografieren. Im selben Jahr werden die späteren Bauhauskünstler Johannes Itten und Oskar Schlemmer geboren. Smithsonian Institution.
1889 – Eiffelturm, Worpswede und die Sternennacht
Die Pariser Weltausstellung vom 6. Mai bis zum 31. Oktober erinnert an den hundertsten Jahrestag der Französischen Revolution. Ihr weithin sichtbares Wahrzeichen ist der am 31. März fertiggestellte Eiffelturm. Die mehr als 300 Meter hohe Eisenkonstruktion ist zunächst umstritten, wird aber rasch zum Symbol einer von Technik, Industrie und neuen Baumaterialien geprägten Moderne. Bureau International des Expositions, Eiffelturm.
Im Mai lässt sich Van Gogh freiwillig in die Heilanstalt von Saint-Rémy aufnehmen. Trotz wiederkehrender Krisen arbeitet er dort intensiv. Im Juni entsteht „Die Sternennacht“: Über einem stillen Ort wirbelt ein nächtlicher Himmel aus Spiralen, leuchtenden Sternen und bewegten Farbbahnen. Die Landschaft ist keine bloße Wiedergabe des Ausblicks, sondern verbindet Beobachtung, Erinnerung und Vorstellung. Van Gogh Museum.
In Worpswede lassen sich Fritz Mackensen, Otto Modersohn und Hans am Ende nieder und begründen den Kern der späteren Künstlerkolonie. Sie suchen in der norddeutschen Landschaft, im bäuerlichen Leben und in einer gemeinschaftlichen Arbeitsweise eine Alternative zum akademischen Kunstbetrieb der Großstädte. Am 6. Oktober öffnet in Paris das Moulin Rouge. Das Vergnügungslokal wird bald zu einem wichtigen Motiv Henri de Toulouse-Lautrecs, der das Nachtleben des Montmartre in Gemälden, Zeichnungen und Plakaten festhält. Worpsweder Museen, The Metropolitan Museum of Art.
1890 – Van Goghs letzte Monate und Monets Blick in die Serie
Am 20. März endet in Deutschland eine politische Epoche: Kaiser Wilhelm II. entlässt Otto von Bismarck als Reichskanzler. Deutsches Historisches Museum.
Im Mai verlässt Van Gogh Saint-Rémy und zieht nach Auvers-sur-Oise, wo er von dem Arzt und Kunstfreund Paul Gachet betreut wird. In wenigen Wochen entstehen zahlreiche Landschaften und zwei Fassungen des Porträts von Dr. Gachet. Am 29. Juli stirbt Van Gogh im Alter von 37 Jahren an den Folgen einer Schussverletzung. Die große öffentliche Anerkennung seines Werks setzt erst nach seinem Tod ein. Musée d’Orsay, Van Gogh Museum.
Claude Monet beginnt unterdessen mit seinen Heuschoberbildern. Er malt dasselbe Motiv bei unterschiedlichem Licht, Wetter und zu verschiedenen Tageszeiten. Nicht der Gegenstand allein, sondern der Vorgang des Sehens wird zum eigentlichen Thema. Mit diesen Serien führt Monet den Impressionismus in eine Richtung, die weit in die Kunst des 20. Jahrhunderts vorausweist. Art Institute of Chicago.
Auch der Jugendstil entsteht nicht plötzlich in einem einzelnen Jahr. Um 1890 verdichten sich international unterschiedliche Strömungen, die geschwungene Linien, Pflanzenformen und eine Verbindung von Kunst und Kunsthandwerk anstreben. Die deutsche Bezeichnung „Jugendstil“ verbreitet sich erst durch die 1896 gegründete Münchner Zeitschrift „Jugend“. 1890 wird außerdem El Lissitzky geboren, der später zu den wichtigsten Künstlern des russischen Konstruktivismus gehören wird. The Metropolitan Museum of Art, Victoria and Albert Museum, Museum of Modern Art.
Was sich bis 1890 verändert hat
Am Ende des Jahrzehnts ist der Impressionismus nicht verschwunden. Monet, Renoir, Pissarro, Degas und Morisot arbeiten weiter und werden zunehmend von Galerien, Sammlern und Museen anerkannt. Aber ihre gemeinsame Ausstellungsgeschichte ist abgeschlossen.
Jüngere Künstler behandeln ihre Errungenschaften nicht mehr als verbindlichen Stil, sondern als Ausgangspunkt. Seurat ordnet Farbe nach einem optischen System, Van Gogh macht sie zum Träger von Empfindung, Gauguin und die Nabis lösen sie von der sichtbaren Wirklichkeit. Daneben gewinnen Symbolismus, Künstlerkolonien und die Idee einer alle Lebensbereiche umfassenden Gestaltung an Bedeutung.
Elektrisches Licht, Fotografie, Tonaufzeichnung, Plakatkunst und Weltausstellungen schaffen zugleich eine neue visuelle Massenkultur. Die moderne Kunst entwickelt sich deshalb nicht in einer einzigen geraden Linie. Sie fächert sich in zahlreiche Richtungen auf, die das kommende 20. Jahrhundert vorbereiten. Musée d’Orsay, Tate.
